Woher kommt Weihnachten?
Ein Fest, in dem sich Winterbräuche, Glaube und viele Familientraditionen über Jahrhunderte vermischt haben.
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Lichter gegen die dunkle Zeit
AntikeUm die Wintersonnenwende wurde schon lange gefeiert. In Rom gab es die Saturnalien mit Festmählern und Geschenken, und Kaiser Aurelian führte 274 das Fest des unbesiegten Sonnengottes am 25. Dezember ein.
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Der 25. Dezember wird Festtag
4. JahrhundertUm das Jahr 336 ist in Rom erstmals ein christliches Fest der Geburt Jesu am 25. Dezember belegt. Wann Jesus tatsächlich geboren wurde, ist nicht überliefert.
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Die erste Krippe
1223Franz von Assisi stellte die Geburtsszene im italienischen Greccio mit lebenden Tieren nach. Daraus entwickelte sich die Tradition der Weihnachtskrippe, die sich später auch in den Alpen ausbreitete.
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Der Christbaum
ab dem 16. JahrhundertGeschmückte Tannenbäume sind erstmals aus dem Elsass belegt, etwa 1605 aus Straßburg. Zunächst standen sie in Zunfthäusern und Bürgerstuben, erst im 19. Jahrhundert wurden sie in ganz Mitteleuropa zum Standard.
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Der Adventskranz
1839Der Hamburger Pfarrer Johann Hinrich Wichern stellte im „Rauhen Haus“ einen Holzreifen mit Kerzen auf, damit die Kinder die Tage bis Weihnachten zählen konnten. Aus dem Wagenrad wurde der Kranz mit vier Kerzen.
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„Stille Nacht“
Heiligabend 1818In Oberndorf bei Salzburg wurde das Lied von Joseph Mohr (Text) und Franz Xaver Gruber (Melodie) zum ersten Mal gesungen. Heute kennt man es in über 300 Sprachen und Dialekten.
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Weihnachten bei uns
heuteIn Österreich beginnt die Zeit mit dem Adventsmarkt und dem Nikolaus am 6. Dezember. Am Heiligen Abend bringt das Christkind die Geschenke, und in den Rauhnächten bis 6. Jänner wird mit Räucherwerk und Bräuchen das neue Jahr begrüßt.
Gut zu wissen: Wie stark die römischen Winterfeste das Datum von Weihnachten beeinflusst haben, ist unter Historikern umstritten. Fest steht, dass viele Bräuche, die wir heute kennen, relativ jung sind und im 19. Jahrhundert ihre jetzige Form bekamen.